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Corona-Öffnungen: 6 Anregungen, wie du achtsam in die Normalität zurückfindest

Corona-Öffnungen

Lesezeit: 3 Minuten

Die Erwartungen angesichts der Corona-Öffnungen sind riesig: Endlich kehrt wieder Leben ein. Die Inzidenzwerte sinken und wir alle freuen uns darauf, was wir (schon bald) wieder tun dürfen: Ins Restaurant gehen, die Kneipe nebenan endlich wieder finanziell unterstützen, mehr als einen Freund gleichzeitig besuchen oder sogar in den Urlaub fahren.

Corona hat uns alle auf seine ganz eigene Art und Weise gebeutelt. Aber die Vorfreude bringt auch einiges an Erwartungen und damit auch an Herausforderungen mit sich. Welche das sein können und wie du Enttäuschungen vermeidest, das schaue ich mir jetzt mit dir gemeinsam an.

1. Erwartungen können zu Enttäuschungen führen

Die Einleitung zeigt es schon: Wahrscheinlich verbindest du mit den Corona-Öffnungen große Erwartungen. Erwartungen jedoch können ziemlich schnell zu Enttäuschungen führen. Vielleicht erwartest du, dass dir der Restaurantbesuch oder Urlaub jetzt dreifach so schön vorkommt. Doch als du dann endlich im Restaurant sitzt, ist das Essen nur halb so gut wie dein eigenes, oder dein heiß ersehntes Date entpuppt sich traurigerweise als Niete.

Versuche deshalb, nicht so viel zu erwarten und Enttäuschungen als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren. Hier habe ich deshalb schon mal eine Formel für dich zusammengefasst, mit denen du deine Erwartungen besser in den Griff bekommst.

2. Nimm den Druck raus

Dann gibt es aber auch noch die andere Seite der Medaille: Die Erwartungen an dich selbst steigen. Natürlich „musst“ du jetzt wieder ganz viel rausgehen, um all das nachzuholen, was du im letzten Jahr angeblich alles verpasst hast. Nur fühlst du dich gar nicht so sehr danach. Oder dir reicht es, nur ab und zu das Haus zu verlassen, aber alle anderen erwarten von dir viel mehr.

Hier hilft nur: Nimm den Druck, so gut es dir möglich ist, bitte raus. Vielleicht hast du gelernt, in der sozialen Abstinenz viel mehr auf deine eigenen Bedürfnisse zu hören und dir deine Energie einzuteilen. Das ist etwas Großartiges und solltest du auf jeden Fall beibehalten! Falls du trotzdem nicht Nein sagen kannst, findest du hier einen Artikel, der dich dabei unterstützen kann.

3. Verliere dich nicht im Außen

Auf der anderen Seite kann es natürlich sein, dass du vor Energie jetzt nur so strotzt und so viel wie möglich nachholen willst. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Allerdings solltest du trotzdem dich selbst nicht vergessen.

Wenn wir den Blick zu sehr auf das Außen richten, verlieren wir unser eigenes Inneres aus dem Augen. Und wie du von meinem Blog vielleicht schon weißt, ist die Selbstfürsorge ein unglaublich wichtiger Bestandteil für ein gesundes Wohlbefinden, sowohl geistlicher als auch körperlicher Herkunft. Plane dir deshalb Zeiten ein, in denen du bewusst etwas für dich tust und den Blick nach innen richtest.

4. Gib dir Zeit, um dich zu resozialisieren

Corona hat einiges mit uns gemacht. Es hat die Welt auf den Kopf gestellt, und das aller Voraussicht nach auf nachhaltige Art und Weise. Die Resozialisation kann deshalb für den ein oder anderen herausfordernd sein. Schon viele in meinem Bekanntenkreis haben gesagt, dass sie in manchen Situationen nicht mehr wussten, wie sie mit anderen von Angesicht zu Angesicht interagieren sollten.

Manche brauchen einfach etwas länger, um wieder zurück zur „Normalität“ zu finden, was ich vollkommen in Ordnung finde. Wenn du am Anfang nicht mit so vielen Menschen zusammensitzen kannst oder willst, ist das total okay. Achte darauf, dich so zu organisieren, dass du deine Ressourcen nicht maßlos ausschöpfst, sondern langsam wieder deine sozialen Fähigkeiten steigerst.

Corona-Öffnungen Konzert

5. Achtsam mit deinem Geld umgehen, trotz Corona-Öffnungen

Achte auf dein Geld. Damit möchte ich nicht sagen, dass sich überall Taschendiebe auf den Straßen tummeln, sondern dass du wahrscheinlich im letzten Jahr tendenziell weniger konsumiert hast: Ein paar Kaffee to go oder Konzertbesuch weniger kann schon was ausmachen. Wenn du jetzt unachtsam wirst und nicht darauf achtest, was du ausgibst, kann es plötzlich eng werden am Monatsende.

Zumal die Preise momentan steigen. Je nachdem, wie dich Corona finanziell getroffen hat, wirst du es vielleicht besonders spüren. Ich zum Beispiel habe deshalb gerade wieder angefangen, eine Finanzapp zu führen, in der ich alle meine Ein- und Ausgaben erfasse.

6. Sinkende Inzidenzen, aber trotzdem Vorsicht walten lassen

Zuletzt finde ich es absolut wichtig zu betonen, dass wir uns alle natürlich wieder auf ein Stück mehr Normalität freuen. Jedoch ist das Virus immer noch gegenwärtig. Es sind immer noch viele nicht geimpft, und selbst wenn sie geimpft sind, heißt das nicht, dass sie nicht mehr an Corona erkranken können.

Die sinkenden Zahlen sind darüber hinaus auch auf das bessere Wetter zurückzuführen, mit denen die Menschen sich mehr im Freien bewegen. Das Virus entwickelt sich weiter, Auffrischungen werden nötig sein, und was der Herbst bringt, das wissen wohl nur die Virologen (oder selbst die nicht). Wir leben in einer Gemeinschaft, und in der sollte Rücksicht aufeinander genommen werden. Das tun wir, indem wir weiterhin Hygienemaßnahmen einhalten, zu unserem Schutz und zu dem der anderen.


Dieses hier sind nur 6 Anregungen, wie du achtsam mit den Corona-Öffnungen dank der sinkenden Inzidenzen umgehen solltest. Mit Sicherheit gibt es noch einige mehr, je nachdem, wie du Corona und die Lockdowns wahrgenommen hast. Vielleicht hast du dich ja aber auch in einer oder mehreren Herausforderungen wiedererkannt.

Die Devise ist: Gehe es langsam und achtsam an. Corona hat uns geholfen, uns mehr mit uns selbst zu beschäftigen. Das sollten wir nicht achtlos wegschmeißen. Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß und Achtsamkeit bei deinen Aktivitäten!

Herzlich, Sabrina

Was fällt dir noch ein, was du anderen bei den Corona-Öffnungen mitgeben möchtest? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine sozialen Fähigkeiten sind noch nicht ganz wieder zurückgekehrt? Der Kiesler-Kreis kann dir dabei helfen, sie wiederzuerlangen!

Oder bist du schon zurück im sozialen Leben und endlich wieder bereit, für andere da zu sein?

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